Werkstätte für Orgelbau
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Werkstätte für              Orgelbau

Karl Brode

Orgelbaumeister

Lindenallee 6

Heilbad Heiligenstadt

D-37308

 

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Restaurierung der Späth Orgel aus dem Jahr 1941 in der kath. Propsteikirche " St. Marien " in Heiligenstadt

Die Orgel wurde 1941 als elektropneumatisches Instrument von der Orgelbauanstalt Späth aus Ennetach-Mengen erbaut. Konzeptionell beruht  die Disposition auf den Grundgedanken der Orgelbewegung mit der erstrebten Rückbesinnung auf klassische Züge in der Klanggestaltung.

Das Instrument wurde ursprünglich auf der hinteren Mittel- und rechten Seitenempore aufgestellt. Beim Kirchenumbau in den 60ziger Jahren wurden die Seitenemporen entfernt, die Orgel hinter einer neuen Prospektfront auf der Mittelempore zusammen gedrängt aufgestellt und die Orgel zeitgemäß umdisponiert. Der Spieltisch musste ins  Kirchenschiff umgesetzt werden. Dieser Standort und der damit verbundene neue Standort des Kirchenchores, entsprach zwar nachkonziliaren Vorstellungen, erwies sich aber in der Praxis als sehr nachteilig.

Bei der letzten Kirchenrenovierung wurden die Seitenemporen wieder eingebaut und ein neuer Spieltisch auf der Empore aufgestellt.

Bei der nun folgenden Restaurierung der Orgel kann die Prospekfront rekonstruiert, die Windladen wieder optimaler aufgestellt und somit eine bessere Klangabstrahlung erreicht werden. 

Die Arbeiten sind in 3 Bauabschnitte unterteilt und umfassen eine komplette Erneuerung der elektrischen Spielanlage, die Erneuerung aller Lederteile, die Generalinstandsetzung, Restaurierung  und Ausreinigung der gesamten Orgel, eine Optimierung der Windladensitze, die Rekonstruktion der orginalen Prospektfront und der orginalen Disposition.

Zustand vor der Restaurierung

 

Zustand nach der Restaurierung

 

Disposition nach der Restaurierung

 

I. Manual  RP II. Manual HW III. Manual SW Pedal
       
Gedackt 8´ Bordun 16´ Geigenprinz. 8´ Prinz.baß 16´
Quintade 8´ Prinzipal 8´ Hohlflöte 8´ Subbaß 16´
Prinzipal 4´ Gemshorn 8´ Salicional 8´ Zartbordun 16´
Waldflöte 2´ Portunalflöte 8´ Vox coel. 8 Quintbaß 10 2/3´
Terzian 2f. Gamba 8´ Prästant 4´ Oktavbaß 8´
Nachthorn 1´ Oktave 4´ Spitzflöte 4´ Gedacktbaß 8´
Scharff 4f. 1´ Rohrflöte 4´ Blockflöte 2´ Choralbaß 4´
Krummhorn 8´ Quinte 2 2/3´ Quinte 1 1/3´ Rauschpfeife 3f.
  Sesquialtera 2f. Mixtur 4f. 1 1/3 Posaune 16´
Tremulant Superoktave 2´ Kopftromp. 8´ Trompete 8´
  Mixtur 4f. 2´   Klarine 4´
  Cornett 3-4f. Tremulant  
  Tuba 16´    
  Trompete 8´    

Spielhillfen: II-I, III-I, I-II, III-II, I-P, II-P, III-P, III-I 4´, III-II 4´, III-P 4´ II-I 4´

   

Druckknöpfe und Pistons für : Normalkoppeln ab, Oktavkoppeln ab,      Handregister, Freie Kombinationen I und II, Tutti, Solopiston II-I 4´

Pedalkoppel II ab

 

Pianopedal, Absteller,  Creszendo und Schwelltritt

 

Setzeranlage mit 8000 programmierbaren Kombinationen

 

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