Werkstätte für Orgelbau
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Werkstätte für              Orgelbau

Karl Brode

Orgelbaumeister

Lindenallee 6

Heilbad Heiligenstadt

D-37308

 

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Restaurierung und Teilerneuerung der 1908 erbauten Klais-Orgel in der kath. Kirche „St.Aegidien“ Heiligenstadt

Disposition
I. Man. C-g´´´ II.Man. C-g´´´ III.Man.C-g´´´ Pedal C-f´
(Hauptwerk) (Brustwerk) (Schwellwerk)  
       
Bordun 16´ Princ. amab. 8´ Gedackt 16´ Contrabaß 16´
Principal 8´ Konzertflöte 8´ Geigenprinc. 8´ Subbaß 16´
V. di Gamba 8´ Principal 8´ Salicional 8´ Zartbordun16´
Gemshorn 8´ Holzflöte 4´ Aeoline 8´ Quintbaß 10 2/3
Dolce 8´ Nasard 2 2/3´ Rohrflöte 8´ Oktavbaß 8´
Fl. amabile 8´ Waldflöte 2´ Fugara 4´ Violoncello 8´
Doppelged. 8´ Terz 1 3/5´ Traversflöte 4´

Gedecktbaß 8´

Oktave 4´ Quinte 1 1/3´ Sesquialtera 2f. Choralbaß 4´
Hohlflöte 4´ Cromorne 8´ Blockflöte 2´ Posaune 16´
Oktavin 2´   Mixtur 4f. Trompete 8´

Corn. Mixt. 3-4f

Tremulant Oboe 8´  
Trompete 8´   Tromp.harm. 8´  
       
   
Tremulant
 

 

Normalkoppeln: II/I ; III/I ; III/II ; I/P ; II/P ; III/P
Superkoppel : III/I ; III/I ; III/P

Setzeranlage im neuen Spieltisch

 

Die Orgel in der Pfarrkirche St.Aegidien steht hinter einem neugotischen Prospekt und wurde ursprünglich 1908 von der Orgelbaufirma Klais aus Bonn erbaut. Das Instrument hatte Kegelladen mit rein pneumatischer Ton- und Registertraktur und 25 Registern, verteilt auf 2 Manuale und Pedal. 1940 wurde die Orgel durch die Orgelbaufirma Feith aus Paderborn um ein Manual erweitert, die gesamte Ton- und Registertraktur auf Elektropneumatik umgestellt und mit einem 3-manualigen Spieltisch versehen. Das hinzugekommene Manual wurde als Rückpositiv in die Emporenbrüstung eingebaut. Bald darauf erfuhr die Orgel einen weiteren Umbau. Unter grober Vernachlässigung orgelbaulicher- und akustischer Grundkenntnisse wurde das Rückpositiv aus der Brüstung wieder entfernt und ohne Prospektpfeifenwerk direkt hinter die geschlossene Prospektebene der Hauptorgel eingebaut. Die Klangabstrahlung der Orgel, besonders des ohnehin schwierig aufgebauten Hauptwerkes dahinter, wurde damit zerstört. Die gesamte Orgel wurde durch unserere Werkstatt wegen statischer Probleme der Empore abgetragen und auf einem neuem Tragwerk hinter dem neugotischen Prospekt wieder aufgebaut. Hierbei wurden die Windladen zur besseren Klangabstrahlung angehoben und neu platziert. Alle Teile wurden restauriert, der große Magazinbalg neu beledert, die Lederfunktionsteile incl. aller Kegel erneuert und das gesamte Originalpfeifenwerk von Klais überarbeitet, bzw. rekonstruiert. Die Registerplätze des 1940 mit dem Brustwerk erweiterten Werkes wurden von uns neu disponiert sowie in Anlehnung an das Klangbild von Klais mensuriert und neu gebaut. Zudem erhielt die Orgel einen neuen Spieltisch im neugotischen Stil mit einer Setzeranlage.

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